
Unsere klassischen Gründerzeitvillen Hartig I und Hartig II am Fuße des waldbestandenen Rosaliengebirges sind ein prägender Bestandteil des bereits im Jahr 1901 zum "Kurbad Sauerbrunn" offiziell erhobenen Ortes. In unseren liebevoll renovierten Häusern, von denen Sie den Blick vom Alpenrand bis in die pannonische Ebene schweifen lassen können, und im weitläufigen Park finden Sie jene entspannende Atmosphäre, die in angenehmer Weise Ihren Gesundungsprozess begleitet.
Die ehem. Villa Hartig I, am Osthang oberhalb des Kurortes situiert, wurde 1875 für Leo Ritter von Dziembovsky erbaut. 1884 wurde der Bau von Eugen Hartig, einem Neffen des Begründers der Siegendorfer Zuckerfabrik, Daniel Rothermann, ersteigert. 1944 bis 1945 befand sich in dem Gebäude die Sendestation des Soldatensenders Belgrad. Es handelt sich um einen schlichten Villenbau über kreuzförmigem Grundriss, mit achteckigem, von einem Pyramidenhelm bekrönten Turmaufsatz am Schnittpunkt der Satteldächer. Die sparsam gegliederten Putzfassaden werden durch backsteingerahmte Rundbogenfenster betont. An der Ostfassade findet sich ein zweigeschossiger hölzerner, im Obergeschoss verglaster Verandenbau mit reicher dekorativer Auszier.
Daneben wurde 1892 für Kurt Hartig die sog. Villa Hartig II - nunmehr der eigentliche Sitz der Waldklinik - errichtet, ein herrschaftlicher Villenbau in dominanter Lage. 1939 bis 1951 war die Villa Sitz der Apostolischen Administratur des Burgenlandes. Seither wurde das Gebäude verschiedenen Nutzungen zugeführt. Die Villa entspricht den Gestaltungsprinzipien der klassischen Villa des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Es handelt sich um einen zwei- im Bereich der Ecktürme dreigeschossigen Baukörper, dessen siebenachsige, gartenseitige Fassade als repräsentative Schaufront gegliedert ist. Im Inneren erschließt ein elegant gestaltetes Vestibül den ehemaligen Speisesaal des Hauses, nunmehr die Rezeption der Waldklinik.






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