Bad Sauerbrunn liegt im Burgenland zwischen Wiener Neustadt und Mattersburg in geschützter, waldreicher Lage am Übergang des Rosaliengebirges zum Wiener Becken.

Fürst Paul Esterházy ließ das „Pöttschinger Sauerbrunn“ genannte Wasser im Jahr 1800 untersuchen, 1803 die Quelle fassen und in ihrer Nähe ein Gasthaus errichten.

Mit der Eröffnung der Bahnlinie Wiener Neustadt – Ödenburg im Jahre 1847 und der Errichtung einer Bahnstation in unmittelbarer Nähe der Quelle wuchs Bad Sauerbrunn schnell zu einem bedeutenden Kurort. Die Nähe zu Wien und den ungarischen Zentren Sopron und Budapest begünstigten die Entwicklung.

1853 wurde die fürstliche Kuranstalt mit Brunnenhaus, Anstalt und Badehaus errichtet.

Ab 1873 entstanden in der Nähe der Kuranlagen zahlreiche Villen mit Gärten und Parkanlagen, darunter auch die Villa Hartig I. 1901 wurde der Ort zum „Kurbad Sauerbrunn“ (ung. Savanyúkút).

Die bis 1914 errichteten Villen prägen, wenn auch oft verändert, noch heute das Ortsbild.

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